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Die Grammatiken lassen sich in kontextfreie und kontextsensitive Grammaktiken, sowie in Grammtiken vom Typ-0, Typ-1, Typ-2 und Typ-3 einordnen. Dieses Arten von Grammatiken bilden eine Hierarchie, bei der die Typ-0-Grammatiken die größte Menge darstellen. Die weiteren Typen sind jeweils Untermengen der verhergehenden Typen. Dieses liegt darin begründet, daß der Aufbau der Regelmenge ausgehend von den Typ-0 Grammatiken zu den Typ-3 Grammatiken immer weiter eingeschränkt wird, so daß die mit Ihnen erzeugbarenen Mengen an Sprachen auch immer kleiner werden.
Typ-2-Grammatiken sind kontextfreie Grammatiken. Die Anwendung der einzelnen Regeln erfolgt vollkommen unabhängig vom Kontext des schon erzeugten Wortes. Die linke Seite einer Regel einer kontextfreien Grammatik besteht nur aus einem Nichtterminal, daß dann abgeleitet wird. Die Ableitungsregeln dürfen allerdings
Die linken Seiten der Regeln können aus Wörtern aus nichtterminalen und terminalen Symbolen bestehen, wobei allerdings mindestens 1 Nichtterminal enthalten sein muß. Die Länge der rechten Regelseiten darf nicht kleiner sein als die Linke Seite. Ein Ableitungsschritt erzeugt ein Wort, dessen Länge größer oder gleich der Länge des abzuleitenden Wortes ist. Aus diesem Grunde heißen kontextsensitive Grammatiken monoton.
Die Sprache
läßt sich mit einer
kontextfreien Grammatik nicht erzeugen, da mit den
kontextfreien Regeln zum einen die Anzahl und Reihenfolge der
Buchstaben nicht kontrolliert werden kann. Zudem ist der Einsatz der
Terminierungsregeln vom Kontext abhängig, da diese nur abhängig vom
Kontext eingesetzt werden dürfen. Eine solche Grammatik heißt auch
kontextsensitiv.
Mit den Typ-0-Grammatiken wird die Klasse der sogenannten rekursiv-aufzählbaren Sprachen erzeugt. Mit Hilfe einer Typ-0-Grammatik lassen sich fast alle denkbaren Sprachen erzeugen. Nur Sprachen, die überabzählbar sind, also keine einfache bijektive Abbildung (Wörter lassen sich 1 zu 1 auf der Menge der Natürlichen Zahlen abbilden und können somit eindeutig durchnummeriert werden) zulassen lassen sich hiermit nicht erzeugen.
Die Klasse der überabzählbaren Sprachen lassen sich mit keiner
Grammatik erzeugen und werden auch von keinem Automaten
akzeptiert. Diese Sprachen werden als Sprachen
bezeichnet.
| Typ | Kontext- | monotonie | links | rechts |
| Typ-0 | kontextsensitiv | nicht monoton | T + nT | t |
| Typ-1 | kontextsensitiv | monoton | T + nT | tSt |
| Typ-2 | kontextfrei | monoton | nT | tSt |
| Typ-3 | kontextfrei | monoton | nT | tS oder St |
Wobei:
| T | Terminalsymbol |
| nT | Nichtterminalsymbol |
| t | Terminalsymbol |
| S | Nichtterminalsymbol |
| Automat | Sprachtyp | Beispiel |
| endliche Automaten | TYP-3 Sprachen | |
| Kellerautomaten | TYP-2 Sprachen | |
| linear beschr. Turingautomaten | TYP-1 Sprachen | |
| Turingautomaten | TYP-0 Sprachen |
Einfache endliche Automaten sind nur in der Lage die einfachen TYP-3
Sprachen zu erkennen. Das Wortproblem ist für sie nur entscheidbar,
wenn keine Forderung an die Sybole eines Wortes der Form
Eine TYP-1 Sprache verlangt, daß Wörter in der Form
vorkommen können. Dieses Wortproblem ist vom Kellerautomaten nicht
entscheidbar, da er nur über einen Specher mit sequentiellem Zugriff
verfügt und somit nicht für den Vergleich der Anzahl von Buchstaben
nicht je nach Eingabesymbol wahlfrei zugreifen kann. Die Erweiterung
des Kellerautomaten, der Turingautomat ist in der Lage dieses Problem
zu lösen. Er ist aufgrund seines Speicherbandes in der Lage einen
wahlfreien Zugriff zum Vergleich beliebiger Symbole durchzuführen.
Das Wortproblem ist für alle Typen von Sprachen außer den den Typ-0 Sprachen entscheidbar. Je nach Automaten- bzw. Sprachtyp wird jedoch die Komplexizität größer. Das heißt, daß die Laufzeit bis zur Akzeptanz eines Wortes größer wird. Bei TYP-3- und DPDA-S liegt hier noch ein linearer Zusammenhang zwischen Wortlänge und Laufzeit bzw. Anzahl der durchzuführenden Operationen vor. Bei den TYP-2-Sprachen mit gegebener Grammatik in Chomsky-Normalform steigt die Laufzeit schon in der 3. Potenz an um bei TYP-1-Grammatiken exponentiell mit der Wortlänge zu steigen. TYP-0-Sprachen schließlich sind hinsichtlich des Wortproblems unlösbar.