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IT-Beratung und umfassenden Service in allen Fragen Ihrer IT-Infrastruktur.
Das gesamte Internet ist in einzelne Teilnetze aufgeteilt, in denen
sich weitere Teilnetze oder einzelne Rechner (Hosts) befinden. Die
einzelne Adresse besteht aus 4 Bytes, von denen ein Teil das Teilnetz
des einzelnen Rechners bestimmt und der Rest die Adresse des Rechners
im Teilnetz (genaugenommen die Adresse eines Netzanschlusses im
Rechner, da ein Router mehrere IP-Adressen besitzt). Der gesamte
Namensraum wird einmal in vier Adressklassen (A, B, C, D)
aufgeteilt. Diese unterscheiden sich darin, wie viele Bits fr die
Netzwerkadresse und wieviele Bits fr die Rechneradresse reserviert
sind. Die insgesamt 4 Byte der IP-Adresse
werden wie folgt auf die einzelnen Netzklassen aufgeteilt:
| Klasse A Subnetz: | 1 Byte Netzwerkkennung | 3 Byte Rechnerkennung |
| Klasse B Subnetz: | 2 Byte Netzwerkkennung | 2 Byte Rechnerkennung |
| Klasse C Subnetz: | 3 Byte Netzwerkkennung | 1 Byte Rechnerkennung |
| Klasse D Subnetz: | 4 Bit Netzklasse | 28 Bit Multicastadresse |
Die Adressklassen werden in den ersten Bits der IP-Adresse
codiert. Hieraus ergibt sich eine Aufteilung der Netzwerkklassen auf
den IP-Adressraum wie folgt:
| Netzklasse | Bitcodierung | Adrebereich |
| Klasse A Subnetz: | 0 | 0-127 |
| Klasse B Subnetz: | 10 | 128-191 |
| Klasse C Subnetz: | 110 | 192-223 |
| Klasse D Subnetz: | 1110 | ab 224 |
Aus der obigen Tabelle ergibt sich, da in einem Klasse A Netz nicht
, sondern nur
Netzwerke adressiert werden knnen, da das 1.
Bit fr die Kennung des Netzwerktyps verwandt wird. Beim Klasse B Netz
werden schon 2 Bit fr die Kennung bentigt, so da hier nur
Netzwerke adressiert werden knnen. Wenn die Bits
der Rechneradresse alle auf 0 gesetzt werden handelt es sich um die
Netzwerkadresse. Diese ist nicht
fr die Adressierung eines einzelnen Rechners zugelassen. Im Gegensatz
hierzu steht die Broadcastadresse, bei der alle Bits der
Rechneradresse auf 1 gesetzt sind. Mit der Broadcastadresse lassen
sich alle Rechner im Teilnetz ansprechen.
Da die Zahl der mglichen IP-Adressen begrenzt ist, werden diese gerade in den Klasse B Subnetzen knapp. Um eine bessere Ausnutzung des Namensraums zu ermglichen, wurde eine Technik entwickelt, die Subnetze noch einmal in Teilnetze zu unterteilen. Diese Aufteilung wird erreicht, indem ein Teil der Rechneradresse dazu genutzt wird das entsprechende Teilnetz anzugeben.
Die Aufteilung wird durch die Angabe der Netzmaske ereicht. Dieses ist eine 4 Byte lange Zahl, in der alle Bits fr die Netzwerkadresse auf 1 gesetzt werden und alle Bits der Rechneradresse auf 0. Mittels einer einfachen binre UND-Verknpfung lassen sich aus einer beliebigen IP-Adresse nun der Netzwerkteil und der Rechnerteil extrahieren. Die Netzwerkmaske eines Klasse C Subnetzes sieht z.B. so aus: 255.255.255.0. Die Errechnung einer Netzmaske lt sich wie folgt bewerkstelligen:
Ein Klasse B Subnetz mit der Netzwerkadresse 143.93.0.0 soll beispielsweise in n=2000 Teilnetze aufgeteilt werden. Um die Anzahl der Bits fr die Netzmaske zu ermitteln, wird die Zahl in das Binrformat umgewandelt:
Der Rest wird vonbeginnend (also von rechts nach links) jeweils als 1 oder 0 gesetzt. Dieses wird durchgefhrt bis:
oder
Die Zahl 2000 wird durch die 11-stellige Binrzahl 11111010000 dargestellt. Falls die Zahl der Subnetze eine Zahl von 16 oder mehr Stellen ergeben htte, wre die Aufgabe nicht lsbar. Die ersten 8 Stellen gehen als 255 in den 3. Block der Netzmaske ein. Jetzt bleiben noch die 3 hchstwertigen Bits des 4. Blocks fr die Netzmaske brig. Sie werden dezimal als 224 ausgedrckt. Die vollstndige Netzmaske lautet daher:
255.255.255.224
Achtung: Auch eine Netzmaske von 254 ist ungltig, da das letzte noch verbleibende Bit mit dem Wert 0 die Netzwerkadresse darstellt und mit dem Wert 1 die Broadcastadresse fr das Teilnetz darstellt. Die Netzmaske lt sich nicht ohne weiteres aus einer Netzwerkadresse extrahieren. So mu z.B. die Adresse 134.5.0.0 nicht die Netzmaske 255.255.0.0 haben, da das Netzwerk feiner unterteilt sein kann und neben diesem auch ein Netzwerk mit der Nummer 134.5.24.0 existieren kann. Einen Sonderfall stellt auch noch die Netzmaske 255.255.255.255 dar. Mit dieser Netzmaske lt sich auf einem Router die Adressierung eines einzelnen Rechners einstellen.
Fr einen Adressraum von 16 Klasse-C Netzwerkadressen, der im
Intervall 194.58.72.0 bis 194.58.87.0 liegt, sind z.B folgende
Routingeintrge mit entsprechenden Netzmasken ntig:
| Zieladresse | wohin | Netzmaske |
| 194.58.72.0 | Router x | 255.255.248.0 |
| 194.58.80.0 | Router x | 255.255.248.0 |
Wenn fr eine Netzwerkadresse kein Eintrag in der Routingtabelle
besteht, wird das Paket an die Defaultroute der Tabelle geschickt.
Da sich die Gegebenheiten im Netz durch Ausflle oder durch zeitweilige Lastspitzen dauern ndern, sind die Routingtabellen dynamisch angelegt. Die Router tauschen hierfr ber Routingprotokolle Informationen aus und berechnen die Routen in gewissen Zeitabstnden neu. Diese dynamische Ansatz gewhrleistet die Fehlertoleranz von IP. IP selbst gewhrleistet allerdings noch nicht, da die Pakete die unterwegs verloren gehen neu versandt werden. Hierfr ist ein ein verbindunsorientiertes Transportprotokoll wie TCP zustndig. Um zu verhindern, da IP-Pakete eventuell im Kreis laufen und damit das Netz bermig belasten, ist in jedem Header eines IP-Paketes ein Zhler (Time to life) fr die Lebensdauer des Paketes vorgesehen. Dieser Zhler wird von jedem Router den das Paket passiert um 1 verringert. Steht der Zhler auf 0, wird das Paket verworfen. Aufgrund dieser nderung im Header mu der Router die Headerchecksum neu berechnen und diesen Wert im entsprechenden Feld korrigieren. Die nderung des Zhlers und die Anpassung der Prfsumme sind die einzigen nderungen die ein Router an einem transportierten Paket vornimmt.
Neben der Lebensdauerangabe enthlt der Header
eines IP-Paketes noch Informationen ber die Version des IP-Protokolls
(4 Bit), Lnge des IP-Headers (HLen, 4 Bit), Gesamtlnge des
IP-Paketes in Byte (16 Bit), Time to live (16 Bit), Kennung des ber
IP liegenden Protokolls (8 Bit), Checksumme des Headers (16 Bit) und
das Feld IP-Options. Im IP-Options-Feld kann der Weg eines Paketes
aufgezeichnet werden. Dabei trgt jeder Router seine Adresse hier ein.
Da dieses Feld immer lnger wird mu auch das Feld HLen angepat
werden.
Die Ursachen fr Paketverlust und Reihenfolgenderungen knnen
folgende Ursachen haben. Die Paketverluste knnen auftreten durch: