LWsystems bietet Ihnen Consulting und Support
rund um die Integration von Samba in Ihre IT-Infrastruktur.
Für jeden Rechner der Domäne muß ein Computer-Konto (Maschinen-Account) angelegt werden. Dieses Konto kann mit Hilfe 3 unterschiedlicher Methoden angelegt werden. In aktuellen Samba Versionen (bis Samba 3.0.x) muß ein Maschinenaccount in der SAM Datenbank und in der Unix (POSIX) Benutzerdatenbank angelegt werden. Die Maschinenaccounts in der POSIX Passwort Datenbank enden auf $.
Wenn eine Maschine der Domäne hinzugefügt werden soll, erscheint beim Windows-Client eine Dialogbox in der ein Account mit der die Berechtigung zum Hinzufügen des Clients zur Domäne angegeben wird. Auf Seite des Samba Servers muss dieser Benutzer mit Root-Berechtigungen ausgestattet sein.
add machine scriptWenn möglich sollte die automatische Methode mit Hilfe des
add machine script auf dem Samba Server gewählt
werden.
Der Maschinenaccount wird mit Hilfe der Unix-Tools
useradd und smbapsswd angelegt werden. Dabei
wird der Account auf Unix Ebene mit dem Schalter -l
deaktiviert, in dem ein Wert in das Passwortfeld gesetzt wird, der mit
Hilfe der Verschlüsselungsfunktion nicht erzeugt werden kann.
useradd -g maccounts -d /dev/null -s /bin/false <netbiosname>$ passwd -l <netbiosname>$ smbpasswd -a -m <netbiosname>$Wenn das LDAP SAM Backend eingesetzt wird, kann der Account mit dem
smbldap-useradd Tool mit dem Schalter -m
angelegt werden.
Mit Hilfe der Windows Tools SrvMgr.exe und
UsrMgr.exe aus dem Paket SRVTOOLS.EXE kann der
Maschinenaccount von der Workstaion aus angelegt werden. Bei Nutzung
dieser Methode muss in der Konfigurationsdatei smb.conf
der Parameter add machine script gesetzt werden, so dass
der Maschinenaccount auch in der POSIX User- Datenbank angelegt wird.
add machine scriptDer Samba Server kann den Account automatisch anlegen, wenn ein Client der Domäne hinzugefügt sind. Der Maschinenaccount muss dann über ein externes Script auf POSIX Ebene hinzugefügt werden.
Der (Samba-) Benuteraccount, der die Maschine der Domäne hinzufügt, muss auf Unix-Ebene mit Root-Berechtigungen ausgestattet sein. Für diesen Benutzer muss also die User-ID 0 vergeben werden.