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Installation


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Unterabschnitte

Installation des Systems


Installation von W2K

Hardwareanforderungen

Um auf einem Rechner W2K zu installieren, bzw. diesen auf W2K zu aktualisieren muß zuerst überprüft werden, ob der Rechner der Hardware Compatible List (HCL) genügt. Eine weitergehende Überprüfung ist möglich, in dem auf dem upzugradenden Rechner das Setup-Programm winnt32 mit dem Parameter /checkupgradeonly aufgerufen wird. Mit diesem Aufruf generiert das Programm einen Report, der auf etwaige Inkompatibilitäten hinweist. Falls vor dem Kauf einer Windows 2000 Lizenz entschieden werden soll, ob ein Upgrade möglich ist, kann auch das Readiness Analyzer Tool von der Microsoft Homepage heruntergeladen werden, mit dem die Tests ausgeführt werden können.

Windows 2000 benötigt minimal die folgende Hardware:

Bei der Kalkulation des Plattenplatzes ist zu beachten, daß bei einer Installation von einem Netzwerk-Share für temporären Dateien zusätzlich etwa 100 - 200 MB benötigt werden. Eine Partition, die mit FAT16 formatiert wurde, arbeitet mit 16 kB Blöcken, so daß im Mittel ca. 20 % des Plattenplatzes nicht genutzt wird. Dagegen arbeitet eine FAT32 Partition hier mit 4 KB Blöcken und ein NTFS Filesystem bei einer Partitonsgröße von 1 GB mit 1 KB Blöcken.

Max. Unterstützte Hardwareressourcen

Die unterschiedlichen Windows 2000 Versionen unterstützen maximal die folgenden Hardwareressourcen:

Version RAM Prozessoren
Professional 4 GB 2
Server 4 GB 4
Advanced Server 8 GB 8
Datacenter Server 64 GB 32


Aktualisierung auf W2K

Um ein bestehendes System auf W2K upzudaten können bzw. müssen je nach dem ursprünglichem System und dem System auf das upgedatet wird, verschiedene Updatepfade beschritten werden.

Update von Clientmaschinen

Für das Update von Clientmaschinen sollten folgende Updatepfade gewählt werden:
Windows 95 oder 98
Akutalisierung auf Windows 2000 Professional,
NT Workstation 3.51 oder 4.0
Akutalisierung auf Windows 2000 Professional.
Windows f. Workgroups 3.11
Zuerst auf NT 3.51 oder NT 4.0 akutalisieren, dann auf Windows 2000 Professional upzudaten.
Windows 3.1
Kann nicht direkt auf Windows 2000 Professional upgedatet werden, zuerst auf Win 9x updaten, dann auf W2K Workstation.

Für ein Update von Windows NT 3.51/4.0 Workstations auf Windows 2000 sollte die Datei dosnet.inf so konfiguriert werden, daß ein Update verweigert wird falls hinsichtlich der Hard- oder Software Inkompatibilitäten zu Windows 2000 bestehen.


Update von Servermaschinen

Das Update von Servern auf die W2K Serverserie erfolgt mit den folgenden Schritten:
PDC oder BDC unter NT 4.0 oder 3.51
Kann direkt auf W2K Server oder W2K Advanced Server in der Funktion eines Domänencontrollers aktualisiert werden.
Mitgliedsserver unter NT 4.0 oder 3.51
Mitgliedsserver unter W2K Server oder W2K Advanced Server.
Rechner unter NT 3.1 oder NT 3.5 Server
Zuerst auf NT Server 3.51 bzw. NT Server 4.0, dann Aktualisierung auf W2K Server oder W2K Advanced Server.

Viele Maschinen die noch unter NT 3.1 oder NT 3.5 laufen sind in der Regel nicht mit ausreichenden Hardwareressourcen ausgestattet.

Ein Update von NT 4.0 Maschinen kann sehr einfach über das Netzwerk erfolgen, indem das Verzeichis /i386 auf den Server kopiert und freigegeben wird. Auf den Clientmaschinen wird sich jetzt mit hier gültigen lokalen Administratorrechten mit dem freigegebenen Verzeichnis auf dem Server verbunden und die Datei winnt32 ausgeführt.


Möglichkeiten der Installation

W2K bietet mehrere Installationsmethoden an:

Die Installationen können auch ohne manuelle Eingriffe automatisiert durchgeführt werden (unattendet Installation, s. Kap. 1.7).

Falls während der Installation oder eines Upgrades auf Windows 2000 eine Viren- Warnung erscheint, sollten alle Virenscanner von diesem Rechner entfernt werden und auch BIOS-Virenüberwachung deaktiviert werden. Bei der Installation schreibt das Installationsprogramm auf den Bootsektor, was von der BIOS-Virenwarnung erkannt wird (und eventuell verhindert wird). Ein Virenscanner verhält sich ähnlich. Er kann auch eine Fehlermeldung ausgeben, wenn er nicht für Windows 2000 entwickelt wurde, so daß er einen Fehlalarm ausgibt. Hier sollte der Virenscanner entfernt werden und eine für diese Windows-Version entwickelte Virenscannerversion angeschafft werden.

Installation von CD oder Diskette

Die Installations-CD ist Bootfähig nach dem El-Torito-Standard. Falls das CD-Rom Laufwerk bzw. das Bios des Rechners das Booten von CD nicht unterstützt, sollte der Zugriff unter DOS mit entsprechenden CD-Rom Treibern möglich sein. Die Installation kann jetzt vom Verzeichnis i386 auf der CD durch Aufruf des Programms winnt gestartet werden. Sollte es Problemen unter W2K mit dem Zugriff auf das CD-Rom Laufwerk geben, ist alternativ auch das Kopieren des kompletten Verzeichnisses i386 mittels xcopy auf die Festplatte möglich, so daß die Installation von hier gestartet werden kann.

Disketteninstallation

Für die Installation mittels Disketten werden 4 leere Disketten benötigt. Diese werden zum Booten des Rechners mit Zugriff auf das CD-Rom Laufwerk präpariert, indem das Programm bootdisk\mkboot von der CD aufgerufen wird.

Festplattentausch

Eine weitere Installationsoption ist die Vorbereitung einer Festplatte in einem anderen Rechner, die dann in die eingentliche zur Installation vorgesehene Maschine eingebaut wird. Hier wird die Festplatte zuerst in einen Rechner eingebaut, auf dem schon ein Win32-System läuft. Jetzt wird von der CD-Rom das Programm winnt32 mit dem Parameter /SYSPART:Laufwerk aufgerufen. Die Angabe Laufwerk nennt den Laufwerksbuchstaben der Platte, die nachher in den neu zu installierenden Rechner eingebaut wird.

Die Installationsdateien werden komplett in ein temporäres Verzeichnis auf die neue Platte kopiert. Dann wird die Platte soweit vorbereitet, daß sie bootfähig ist (Partition aktiv schalten und Bootdateien übertragen) und kann dann in den neuen Rechner eingebaut werden. Dieser bootet direkt in das Setupprogramm, so daß Windows 2000 direkt installiert werden kann.

Installation über das Netzwerk

Zur Vorbereitung der Installation über das Netzwerk müssen die Installationsdateien auf einem Server in ein freigegebenes Verzeichnis kopiert werden, oder die CD auf dem Server direkt freigegeben werden. Der zu installierende Rechner muß die Möglichkeit bieten, auf eine (Windows-) Freigabe eines Windows- oder Samba-Servers zugreifen zu können. Nachdem sich der lokale Rechner mit der Freigabe verbunden hat, kann die Installation gestartet werden.

RIS

Mit Hilfe der Remoteinstallationsservices (RIS) können Kopien von W2K von einem zentralen Server aus auf alle Rechner im Netzwerk installiert werden. Von RIS werden CD-basierte und von RIPrep erstellte Festplattenimages unterstützt.

Zuerst wird eine Mutterinstallation mit allen gewünschten Programmen und der passenden Konfiguration auf einem Rechner vorgenommen. Dann wird mit Hilfe der entsprechenden Verwaltungstools (RIPrep) ein Diskimage dieses Rechners erstellt.

Der Clientrechner muß hierfür mit einer PXE kompatiblen Netzwerkkarte ausgerüstet werden. Diese NIC enthält ein entsprechend programmiertes BOOT-Rom. Mit Hilfe des Tools rbfg.exe läßt sich die überprüfen, ob die Netzwerkkarte zu den RIS-Services kompatibel ist. Ein mit einer nicht PXE kompatiblen Netzwerkkarte kann unter Umständen mit Hilfe einer speziellen Startdiskette gebootet werden. Diese Diskette simuliert den Bootprozeß einer PXE-Netzwerkkarte und kann mit dem Utility Remote Boot Disk Generator
(\\RIS_server\reminst\admin\i386\rbfg.exe)
erstellt werden. Dieses Tool unterstützt eine Reihe von Netzwerkkarten, die mit Hilfe der Diskette für RIS genutzt werden können. Die so erstellte Diskette ist nicht an den speziellen Netzwerkkartentyp gebunden, für den sie erstellt wurde.


Installation über das Netzwerk

Die einzige über das Netz installierbare Version von Windows 2000 ist die Professional (Workstation) Version.

Der Installationsvorgang läuft wie folgt ab:

  1. Beim Start generiert die Netzwerkkarte einen Broadcast um von einem DHCP-Server (s.a. [*]) eine IP-Adresse zu erhalten.
  2. Nach Erhalt einer IP-Adresse wird der RIS (Remote Installation Services) Service auf dem DHCP-Server angesprochen.

Alternativ ist auch die Installation mit Hilfe einer Bootdisk möglich. Allerdings muß diese unter WinNT 4.0 erstellt werden. Auf dieser Diskette müssen die Dateien a:\autoexec.bat und a:\net\system.ini angepaßt werden:

    [User Data]
    
    Product ID = xxxx xxxx ...

Die Produkt-ID darf laut Lizensierungrichtlinien von MS für alle Installationen gleich sein. Allerdings müssen natürlich die Lizenzen für alle Installationen vorhanden sein ;-).


Festplattenduplizierung mit SYSPREP

Die Duplizierung spiegelt die Festplatte des Quellsystems, bietet allerdings Möglichkeiten für die Berücksichtigung von PNP-Geräten. Diese Installationsoption ist vor allem bei Installation einer Reihe ähnlicher Systeme äußerst schnell. Allerdings erfordert die Methode auf dem Mastersystem einige Vorarbeiten zur Vorbereitung des Quellsystems sowie Nacharbeiten auf dem geklonten System zur individuellen Anpassung.

Zunächst wird der Rechner mit der Referenzinstallation wird normal installiert und konfiguriert. Allerdings darf er keiner Domäne zugeordnet werden, somit darf auch kein Active Directory laufen. Jetzt wird das Quellsystem mit dem Tool sysprep.exe
(aus INSTALL-CD\support\tools\deploy.cab)
auf die Duplizierung vorbereitet. Sysprep verändert das Muttersystem so, daß es beim nächsten Aufruf ein kleines Installationsprogramm startet, daß einige rechnerspezifische Parameter wie Admin-Password und Hostname abfragt und konfiguriert. Die so vorbereitete Festplatte kann nun in ein anderes System eingebaut werden, oder - was wohl die häufigste Nutzung ist - mit Hilfe von Tools zur Erstellung eines Festplattenimages (z.B. Ghost von der Fa. Symantec oder Drive Image von der Fa. Powerquest) als komplettes Image auf ein anderes System kopiert werden.

Beim Start dieses Rechners wird das kleine von sysprep erstellte Installationsprogramm ausgeführt. Dieses fragt wie oben beschrieben einige Konfigurationseinstellungen ab und generiert zusätzich eine einmalige SID (Security-ID), unter der der Rechner gegenüber anderen im Netzwerk auftritt.1.1

Die Hardware der Rechner auf denen das mit Sysprep vorbereitetet Image installiert werden soll, muß nur hinsichtlich des HAL (Hardware Abstraction Layer) gleich dem Rechner sein, der die Masterkopie erstellte. Dieses bezieht sich vor allem auf die folgenden Punkte:


Unattended Installation

Die Installation von W2K läßt sich auch automatisiert durchführen. Hier liest das Installationsprogramm die Antworten auf Fragen während des Installationsvorgangs aus einer Textdatei. Diese Datei enthält nach Sektionen geordnete Key - Value Paare.1.2

Die Antwortdatei kann mit Hilfe des Setup-Managers erstellt werden. Er ist auf der W2K CD im Verzeichnis Support\Tools in der Datei deploy.cab zu finden. Mit Hilfe des Setup-Managers (setupmgr.exe) können Antwortdateien für die Installationsarten

erstellt werden.

Für unbeaufsichtigte Installation muß die Anwortdatei so gestaltet werden, daß alle Recherspezifischen Fragen automatisiert beantwortet werden. Hierzu ist in der Anwortdatei eine Sektion [Data] zu erstellen, die Parameter = Value einträge für diesen Rechner enthält. Auch im Setup-Manager läßt sich der Level einstellen, wie detailliert nach Parametern gefragt wird. Im Fenster mit zur Einstellung des Interaktionslevels stehen 5 Optionen zur Auswahl:

Provide defaults
Hier wird der User gefragt, ob und wie der die in der Antwortdatei festgelegten Voreinstellungen ändern will.
Fully automated
Bei der vollautomatischen Einstellung läuft des Setup vollautomatisch durch. Der User bekommt keine Möglichkeit die Parameter zu ändern.
Hide Pages
Alle mit dem Setup-Assistenten erstellten Voreinstellungen der Antwortdatei können vom User nicht geändert werden.
Read only
In der nur lesen Einstellung darf der User die Voreinstellungen sehen, kann diese aber nicht ändern. Falls für spezielle Einstellungen keine Voreinstellungen abgelegt wurden, können diese allerdings manuell eingegeben werden.
GUI attended
Hier werden dem User nur während der grafischen Setupphase Fragen gestellt.


Installation per Diskette

Eine Installation mit Hilfe der Disketten, die vom Programm makeboot.exe der Installations-CD erstellt wurden, ist nur im Interaktiven Modus möglich.

Um einen unbeaufsichtigte Installation durchführen zu können muß zuerst eine geeignete und angepasste Bootdiskette erstellt werden. Dieses ist nur mit Win9x oder NT4 möglich. Die Installation kann mit Hilfe der Bootdiskette über das Netzwerk oder von CDRom erfolgen. Für jede der beiden Alternativen muß die Startdiskette entsprechende Treiber bereithalten und installieren.

Installation per CD

Für eine unbeaufsichtigte Installation von CD müssen die Rechner in der Lage dazu sein von CD zu booten. Die Antwortdatei für eine unbeaufsichtigte Installation von CD wird als winnt.sif auf einer Diskette abgespeichert. Sie wird beim Start der Installation ohne vorherige Abfrage gesucht; die Diskette muß also nach dem Beginn des Bootvorgangs von CD in das Laufwerk eingelegt werden. Die Antwortdatei kann mit Hilfe des Setup-Managers setupmgr.exe erzeugt werden, in dem hier beim Speichern die Option zur Installation von CD gewählt wird.

Für eine unbeaufsichtigte Installation eines Rechners, der von Diskette oder von der Festplatte gebootet hat, wird das Setupprogramm mit einem passenden Parameter und dem Pfad zur Antwortdatei aufgerufen:
winnt32 /unattend: Antwortdatei (unter Win32)
winnt /U: Antwortdatei (unter DOS)

Innerhalb einer Batch-Datei kann der Aufruf wie folgt automatisiert werden:

    set AnswerFile=.\unattend.txt
    set SetupFiles=f:\i386

    f:\i386\winnt /s:%SetupFiles% /unattend:%AnswerFile%

Weitere Kommandozeilenparameter für beide Programme sind in 26.8 aufgeführt.

Ein Beispiel einer Antwordatei ist auf Seite [*] aufgelistet. Zur automatisierten Installation weiterer Software kann der Parameter OEMPreinstall = Yes in der Sektion [Unattended] der Antwortdatei genutzt werden. Wenn dieser aktiviert ist, im Distributionsverzeichnis der Installationsdateien (z.B. eine Freigabe im Netz) nach dem Verzeichnis $OEM$ gesucht. Die Dateien aus diesem Verzeichnis werden in ein temporäres Verzeichnis auf dem Zielcomputer kopiert. Wird im Verzeichnis $OEM$ eine Datei mit dem Namen cmdlines.txt plaziert, werden die hier aufgeführten Befehle direkt nach der Installation ausgeführt. Mit Hilfe dieser Einstellung läßt sich die Installation weiterer Software automatisieren.


UDF-Dateien

In einer Antwortdatei sind die allgemeinen Einstellungen festgelegt, die ein System bei der Installation abfragt und die für alle Rechner gleich sind. Die Parameter, die für den einzelnen Computer gültig sind, wie z.B. der Computername werden in einer sogenannten UDF- Datei abgelegt. Bei Nutzung einer UDF-Datei wird das Setupprogramm mit dem Schalter /udf und folgender Syntax aufgerufen:
winnt /unattended:unattended.txt /udf:SEKTION,unattended.udf
Der Eintrag SEKTION verweist auf einen Sektion in der UDF-Datei, deren Paramter diejenigen der Datei unattended.txt überschreiben.

Eine Uniqeness Database File (UDF) für die Installation eines W2K Rechners ist wie der Name schon sagt, einzigartig. Sie muß für jeden Computer einzeln angepaßt werden, da sie z.B. auch den Computernamen enthält. Wenn bei der Installation mehrerer Rechner z.B. die Eingabe für den Computernamen manuell erfolgen soll, alle anderen Angaben ansonsten gleich sind, wird keine UDP Datei benötigt.

UDF-Dateien können mit winnt.exe und winnt32.exe genutzt werden. Die Nutzung einer UDF-Datei bei einer Installation mit einer bootfähigen W2K Installations-CD ist nicht möglich, diese Methode nur für die Installation eines einzelnen Rechners möglich ist.

Konfiguration von W2K


Hardware

Die Installation und Konfiguration von Hardwaregeräten kann unter W2K weitgehend automatisch durchgeführt werden. Die Plug and Play Implementierung arbeitet mittlerweile einigermaßen zuverlässig. Die einzelnen Hardwarekomponenten lassen sich lassen sich im Gerätemanager unter Systemsteuerung-System-Hardware konfigurieren, falls es dennoch Probleme gibt. Hier läßt sich ein Gerät per Software deaktivieren, so daß der Gerätetreiber beim nächsten Sytemstart nicht mehr geladen wird. Dieses wird z.B. benötigt wenn eine Komponenten nicht physikalisch aus dem Computer entfernt werden kann oder soll. Der Treiber bleibt in diesem Fall allerdings auf der Festplatte, so daß er bei Bedarf ohne Neuinstallation wieder aktiviert werden kann.


Plug and Play Komponenten

Bei Plug and Play Hardware wird der Treiber automatisch vom System gelöscht, wenn die Komponente ausgebaut wurde. Falls der Treiber einer solchen Hardware manuell gelöscht wurde, die entsprechende Komponente jedoch nicht ausgebaut wurde, erkennt das System beim nächsten Start das Fehlen der Treiber und fordert den Benutzer auf, diese zu installieren. Aus diesem Grunde sollte das Gerät auch nur per Gerätemanager deaktiviert werden, falls es im System verbleiben soll (oder nicht entfernt werden kann), die Treiber aber nicht geladen werden dürfen.

Nicht Plug and Play fähige Komponenten

Die Einstellungen für nicht Plug and Play fähige Geräte sind im Gerätemanager standardmäßig ausgeblendet. Um diese Einstellungen zu erreichen, muß der Menüpunkt Ausgeblendete Geräte anzeigen (Show Hidden Devices) angewält werden. Hier können dann bei Bedarf die entsprechenden Einstellungen für diese Geräte konfiguiert werden. Der Treiber kann auf der jeweiligen Registerkarte gestartet oder gestoppt werden. Unter dem Punkt Starten kann der Treiber deaktiviert werden oder eine andere Startart wie z.B. (Start, Automatisch, System, Bedarf) gewählt werden.


Grafikkarten und Monitore

ISA-Grafikkarten werden definitiv nicht mehr unterstützt. Mit Hilfe der Multiheadfähigkeiten können mehrere Grafikkarten im Rechner angesteuert werden, von denen eine dieser Karten als primäre definiert wird. Die Bildschirmausgabe erfolgt auf diesen Monitor. Danach kann sie auf einen anderen Monitor geschoben werden. Die verschiedenen Monitore können mit Hilfe der Eingenschaften der Anzeige so eingestellt werden (drag and drop), daß die Reihenfolge hier der Reihenfolge der Monitore auf entspricht.

Hardwareprofile

Das nächste zu benutzende Hardwareprofil (s.a. 9.1) läßt sich nur als angemeldeter User einstellen, der Mitglied der Gruppe lokale Administratoren (also mit Admin-Rechten an der Maschine) ist. Eine Vorauswahl beim Bootvorgang ist nicht möglich. Die Einstellungen für das einzelne Hardwareprofile erfolgen unter Systemsteuerung - System - Hardware. Hardwareprofile werden bei Laptops, die z.B. temporär per Dockingstation genutzt werden gebraucht oder falls ein stationärer Rechner für verschiedene User unterschiedliche Hardwaregeräte nutzen können soll.



Fußnoten

... auftritt.1.1
Die Security-ID identifiziert einen Windows-Rechner im (Windows-) Netzwerk eindeutig und muß daher garantiert einmalig sein. Bei mehreren gleichen SIDs könnte es zu Problemen kommen. Wenn nur ein einfaches Cloning der W2K Platte mit Hilfe eines Imaging-Tools ohne vorherige Vorbereitung durch sysprep durchgeführt wird, ist die SID nicht mehr eindeutig.
Man sollte sich über die Folgen und Möglichkeiten der eindeutigen Identifizierbarkeit des Rechners mit Hilfe der SID im Internet im klaren sein. In der Vergangenheit speicherte die Firma Microsoft ``unabsichtlich'' diese Daten ihrer Kunden (Stichwort: GUID Global Unique Identifier in MS-Office Dateien)
... Paare.1.2
Eine genaue Beschreibung dieser Schlüssel ist in der Datei unattended.doc enthalten, die sich auf der Windows 2000 CD in der Archivdatei support\tools\deploy.cab befindet.


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Copyright © 2001 Martin Werthmöller

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