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Index
Unterabschnitte
16 Bit Applikationen
Zur Ausführung von 16 Bit Applikationen emuliert W2K eine Umgebung mit
Hilfe des Prozesses NTVDM (NT Virtual Device Manager (?)).
Alle gestarteten 16 Bit Applikationen laufen als Threads dieses
Prozesses und teilen sich einen gemeinsamen Adressraum. Auf diese
Weise können sie, falls vorgesehen miteinader kommunizieren. Falls
eines der 16 Bit Programme ausfällt oder ``hängt'', blockiert dieses
auch die anderen 16 Bit Programme. Im Task-Manager können die
einzelnen Prozesse nicht mehr einzeln identifiziert werden, da nur der
NTVDM Task sichtbar ist. Soll ein Prozeß in einem separaten Adressraum
starten, kann dieses auf der Registerkarte Eigenschaften
unter dem Punkt Im separaten Adressraum starten eingestellt
werden. Eine andere Möglichkeit ist den Prozeß per Konsole oder
Batchdatei mit dem Befehl start /separate aufzurufen.
Installationsdateien
Windows 2000 kennt neben den .exe Dateien verschiedene ausführbare
Dateitypen, die die Softwareverteilung und -Installation erleichtern.
- .msi
- Diese Dateiendung kennzeichnet die sogenannten Windows
Installer Pakte. Sie werden vom Softwarehersteller zur Erleichterung der
Installation einer Anwendung zur Verfügung gestellt. Die Datei muß im gleichen
Verzeichnis wie die anderen Installationsdateien liegen.
Die Dateiendung .msi ist mit dem Programm
msiexec.exe verknüpft, das eine .msi Datei läd und die Installation
entsprechend startet.
- .mst
- Dateien mit der Endung .mst werden auch
Transformationsdateien genannt. Mit Hilfe dieser Dateien wird die Installation
eines Windows-Installer Paketes (.msi) zum Zeitpunkt der Zuweisung oder
Veröffentlichung angepaßt, so daß z.B. nur ein Teil einer Anwendung oder
bestimmte Optionen installiert werden. Der Administrator kann dem User also
eine für seine Zwecke angepaßte Installation zur Verfügung stellen.
- .msp
- Zum Einspielen kleinerer Patche in Form von Dateien,
die installiert werden müssen werden die .msp-Dateien verwendet. Diese
Patches sollten nur für Bugfixes und Service Packs zur Anwendung kommen, da
mit Hilfe der .msp-Dateien das Entfernen oder Ändern im Produktcode nicht
möglich ist. Es können hiermit also keine Dateien gepatcht werden,
sondern nur Dateien eingespielt werden. Auch das Ändern von Dateinamen oder
Registryeinstellungen ist hiermit nicht erlaubt.
- .zap
- Zap-Dateien sind reine ASCII-Dateien, die mit einem
Editor erzeugt und bearbeitet werden können. In einer .zap- Datei wird ein
Executable angegeben, daß unter dem Punkt Software in der
Systemsteuerung angezeigt wird. Der Systemadministrator kann eine
.zap-Datei für eine Applikation erzeugen, wenn hierfür z.B. keine .msi- Datei
vorliegt.
- .aas
- Scripte für die Zuweisung von Anwendungen z.B. an
Dateiendungen werden in Form von .aas- Dateien veröffentlicht.
boot.ini
Beim Systemstart wird aus der Datei boot.ini, die im
Rootverzeichnis der aktiven Partition liegt, ermittelt von wo das System
gestartet wird26.1. Hier legt der
sogenannte ARC-Pfad (Advanced Risc Computing) fest, wie
welches System gestartet wird.
Die Angaben unterscheiden sich je nach dem Bussystem.
multi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT=''W2K'' /param
- multi(0)
- Angabe des Controllers und der Controllernummer. Bei AT-Bus
immer multi(0).
- disk(0)
- Bei AT-Bus (multi) immer 0.
- rdisk(0)
- Nummer der Platte am Controller (0 oder 1)
- partition(1)
- Partitionsnummer. Beginnt bei 1, da 0 für den MBR
vorgesehen ist.
- \WINNT
- Subdirectory in dem die Systemdateien
liegen (s.a. 3.3).
- =''W2K''
- Eintrag, der im Bootmenue angezeigt wird.
- /param
- Parameter, die beim Programmstart gesetzt werden können.
scsi(0)disk(0)rdisk(0)partition(1)\WINNT=''W2K'' /param
- scsi(0)
- Angabe des Controllers und der Controllernummer.
- disk(0)
- SCSI-ID der Platte.
- rdisk(0)
- Bei SCSI immer 0. (ältere Angabe: LUN des Devices?)
- partition(1)
- Partitionsnummer. Beginnt bei 1,
da 0 für den MBR vorgesehen ist.
- \WINNT
- Subdirectory in dem die Systemdateien
liegen (s.a. 3.3).
- =''W2K''
- Eintrag, der im Bootmenue angezeigt wird.
- /param
- Parameter, die beim Programmstart gesetzt werden können.
Parameter in der boot.ini
Unter anderm können folgende Parameter in der boot.ini eingestellt
werden:
- /basevideo
- W2K wird mit dem Standard-VGA Treiber geladen.
- fastdetect=comX comY
- Die serielle Mauserkennung wird deaktiviert.
Ohne Festlegung einer Schnittstelle wird die Mauserkennung generell
deaktiviert.
- /maxmem
- Maximaler Speicher, der genutzt wird, z.B. bei der Suche nach
defekten Speicherchips.
- /noguiboot
- Beim Systemstart wird der Bildschirm mit dem Ladestatus
nicht angezeigt.
- /sos
- Die Namen der Gerätetreiber werden beim Laden angzeigt, um den
fehlgeschlagenen Start eines Treibers festzustellen.
compatws.inf
Die Datei
%SYSTEMROOT%\security\templates\compatws.inf
ist ein Template für die Sicherheitseinstellungen für die einzelnen
(vordefinierten) Benutzeraccounts wie z.B. Hauptbenutzer.
sysdiff
Das Tool sysdiff sollte genutzt werden, falls Applikationen
installiert werden, die nicht über eine spezielle Installationsprozedur
verfügen. Mit Hilfe dieses Tools wird ein Schnappschuß vom System vor und
nach der Installation einer Applikation gemacht. Die Applikation soll sich
dann später komplett aus dem System entfernen lassen.
Der Schalter /q weist das Tool an im unattended mode zu
laufen.
Programme der Recovery Console
Die Recoveryconsole bietet einige der aus DOS bekannten Befehle sowie als
Erweiterung die folgenden Befehle:
- batch
- führt Befehle aus einer Datei aus.
- disable
- Deaktiviert einen Systemdienst oder einen Gerätetreiber.
- diskpart
- Tool zur Verwaltung von Festplattenpartitionen.
- enable
- Startet oder aktiviert einen Systemdiens oder einen
Gerätetreiber.
- exit
- Beenden und Computer neu starten.
- expand
- Extrahiert komprimierte Dateien der W2k-CD.
- fixboot
- Schreibt einen neuen Partitionsbootsektor auf die
Systempartition.
- fixmbr
- Repariert den MBR des Partitionsbootsektors.
- logon
- Ermöglicht die Anmeldung an einer W2K Installation.
- listsvc
- Zeigt alle Dienste und Treiber an.
- map
- Zeigt die Zuordnung der Laufwerksbuchstaben an.
- more
- Zeigt Dateiinhalte an.
- systemroot
- Legt das aktuelle Verzeichnis als Stammverzeichnis (root)
des Systems fest, an dem man zur Zeit angemeldet ist.
- type
- Zeigt Dateiinhalte an.
- systemroot
- Setzt das aktuelle Verzeichnis auf %SystemRoot%.
Beispiel einer Unattended- Antwortdatei
;file: unattend.txt
;SetupMgrTag
[Data]
AutoPartition=1
MsDosInitiated="0" ; muß immer auf 0 (falls Setup von CDROM)
UnattendedInstall="Yes"
[Unattended]
UnattendMode=FullUnattended
OemSkipEula=Yes ; Nachfrage n. Lizenzzustimmung?
OemPreinstall=No ; OemPreinstall=Yes: erst Kopie von
; Inststallationsdateien auf lokale
; Platte. I.d.r No
TargetPath=\WINNT
[GuiUnattended]
AdminPassword=passwd
OEMSkipRegional=1 ; Überspringt regionale Einstellungen
TimeZone=110 ; W.Europa=110, GMT=090
OemSkipWelcome=1 ; Begrüßungsnachricht wird übersprungen
[UserData]
FullName="Martin Werthmoeller"
ComputerName=singapore
ProductID=MBK9M-JR62W-793WW-B3QHR-TY4D6
[Display]
BitsPerPel=32 ; Bit pro Pixel (8,16,32)
Xresolution=1024
YResolution=768
Vrefresh=85
[LicenseFilePrintData] ; Lizenzmodell
AutoMode=PerServer
AutoUsers=50
[TapiLocation]
CountryCode=49
AreaCode=0251
[RegionalSettings]
LanguageGroup=1
Language=00000407
[Identification]
JoinDomain=werthmoeller ; In Domäne werthmoeller aufnehmen
; JoinWorkgroup=wgroup ; In Arbeitsgr. aufnehmen (eins von beiden)
[Networking]
InstallDefaultComponents=No
; NetAdapters
; Frei definierbarer Adaptername(n) als Key mit frei definierbarem
; Wert. Der Wert beschreibt den Namen einer neuen Sektion, in der
; weitere Key-Value-Paare eine Bezeichnung für die Karte festlegen
[NetAdapters]
Adapter1=params.Adapter1
[params.Adapter1]
INFID="3com b"
[NetClients]
MS_MSClient=params.MS_MSClient
[NetServices]
MS_SERVER=params.MS_SERVER
[NetProtocols]
MS_TCPIP=params.MS_TCPIP
[params.MS_TCPIP]
DNS=Yes
UseDomainNameDevolution=No
EnableLMHosts=Yes
AdapterSections=params.MS_TCPIP.Adapter1
[params.MS_TCPIP.Adapter1]
SpecificTo=Adapter1
DHCP=Yes
WINS=No
NetBIOSOptions=0
Das Setupprogramm winnt
Winnt32 dient zur Einrichtung oder Aktualisierung von Windows 2000 Server
oder Windows 2000 Professional. Der Befeh
winnt32 läßt sich an der
Konsole von Windows 95, Windows 98 oder Windows NT nutzen. Auf 16-Bit
Systemen (z.B. über DOS-Bootdiskette gestartet) wird der Befehl
winnt genutzt.
Achtung! Die Kommandozeilenparameter der
beiden Befehle unterscheiden sich.
winnt
winnt /u:<Antwortdatei> /s:<Quellpfad> /t:<Ziellaufwerk>
- Antwortdatei
- Dateiname (ev. mit Pfad) der Antwortdatei
- Quellpfad
- Pfad zu den Quelldateien
- Ziellaufwerk
- Ziellaufwerk auf das W2K installiert werden soll
(optional)
Parameter von winnt32
winnt32 [/s:Quellpfad] [/tempdrive:Laufwerk]
[/unattend[Sekunden]:[Antwortdatei]] [/copydir:Verzeichnisname]
[/copysource:Verzeichnisname] [/cmd:Befehlszeile]
[/debug[Ebene]:[Dateiname]] [/udf:ID[,UDF-Datei]] [/syspart:Laufwerk]
[/checkupgradeonly] [/cmdcons] [/m:Verzeichnisname] [makelocalsource] [/noreboot]
- /s:Quellpfad
- Gibt den Quellort der Windows 2000-Dateien an. Um gleichzeitig Dateien von
mehreren Servern zu kopieren, geben Sie mehrere /s-Quellen an. Wenn Sie
mehrere /s-Optionen verwenden, muss der erste angegebene Server verfügbar
sein. Andernfalls schlägt Setup fehl.
- /tempdrive:Laufwerk
- Weist Setup an, temporäre Dateien auf der angegebenen Partition zu speichern
und Windows 2000 auf dieser Partition zu installieren.
- /unattend
- Aktualisiert frühere Versionen von Windows 2000, Windows NT 4.0, Windows
3.51, Windows 95 oder Windows 98 im Setupmodus ohne Beaufsichtigung.
Sämtliche Benutzereinstellungen werden von der vorherigen Installation
übernommen, so dass Setup ohne Benutzereingriff ausgeführt werden kann.
Mit der Option /unattend zur Automatisierung von Setup bestätigen Sie, dass
Sie den Microsoft-Lizenzvertrag für Windows 2000 gelesen haben und sich mit
diesem einverstanden erklären. Bevor Sie Windows 2000 mit dieser Option für
eine andere Organisation als Ihre eigene installieren, müssen Sie
sicherstellen, dass der Endbenutzer (entweder eine Einzelperson oder eine
juristische Person) die im Microsoft-Lizenzvertrag für Windows 2000
festgelegten Bedingungen erhalten, gelesen und akzeptiert hat. OEMs dürfen
diesen Schlüssel nicht auf Computern angeben, die an Endbenutzer verkauft
werden.
- /unattend[Sekunden]:[Antwortdatei]
- Führt eine Neuinstallation im
Setupmodus ohne Beaufsichtigung durch. Die Antwortdatei übergibt Ihre
Spezifikationen an das Installationsprogramm.
Sekunden ist die Anzahl der Sekunden zwischen dem Zeitpunkt, zu dem Setup
das Kopieren der Dateien beendet hat, und dem Neustart des Computers. Sie
können Sekunden auf jedem Computer verwenden, der Windows NT oder Windows
2000 ausführt.
Antwortdatei ist der Name der Antwortdatei.
- /copydir:Verzeichnisname
- Erstellt eine zusätzlichen Verzeichnis
innerhalb des Verzeichnisses, in dem die Windows 2000-Dateien
installiert werden. Wenn z. B. der Quellverzeichis ein Verzeichnis
namens Eigene_Treiber enthält, der Änderungen nur für Ihren
Standort umfasst, können Sie /copydir Eigene_Treiber eingeben, damit
Setup diesen Verzeichnis in Ihren Windows
2000-Installationsverzeichnis kopiert, wobei das neue Verzeichnis
C:/Winnt/Eigene_Treiber lautet. Sie können /copydir zum Erstellen
beliebig vieler zusätzlicher Verzeichnisse verwenden.
- /copysource:Ordnername
- Erstellt einen zusätzlichen temporären Ordner
innerhalb des Ordners, in dem die Windows 2000-Dateien installiert sind.
Wenn z. B. der Quellordner einen Ordner namens Eigene_Treiber enthält, der
Änderungen nur für Ihren Standort umfasst, können Sie /copysource
Eigene_Treiber eingeben, damit Setup diesen Ordner in Ihren Windows
2000-Installationsordner kopiert und die darin enthaltenen Dateien beim
Setup verwendet, wobei das temporäre Ordnerverzeichnis
C:/Winnt/Eigene_Treiber lautet. Im Gegensatz zu den von /copydir erstellten
Ordnern werden /copysource-Ordner nach Abschluss von Setup gelöscht.
- /cmd:Befehlszeile
- Weist Setup an, vor der Schlussphase von Setup
einen bestimmten Befehl auszuführen. Dieser Zeitpunkt liegt nach dem
zweimaligen Neustarten des Computers und nachdem Setup die erforderlichen
Konfigurationsdaten gesammelt hat, jedoch vor Abschluss von Setup.
Anstelle eines einzelnen Befehls kann hier auch der Pfad zur Datei
cmdlines.txt angegeben werden, in der die auszuführenden Befehle
aufgelistet sind.
- /debug[Ebene]:[Dateiname]
- Erstellt ein Fehlersuchprotokoll auf der
angegebenen Ebene, z. B. /debug4:C:/Win2000.log. Die Standardprotokolldatei
ist C:/%Windir%/Winnt32.log mit der Debugebene 2. Die Protokollebenen sind
wie folgt definiert: 0: Schwere Fehler; 1: Fehler; 2: Warnungen; 3:
Informationen; 4: Detaillierte Informationen zur Fehlersuche. Jede Ebene
beinhaltet jeweils die darunter befindlichen Ebenen.
- /udf:ID[,UDB-Datei]
- Gibt einen Bezeichner (ID) an, den Setup
verwendet, um anzugeben, wie eine Uniqueness Database (UDB)-Datei
eine Antwortdatei ändert (siehe unter /unattend). Der Parameter /udf
überschreibt Werte in der Antwortdatei, und der Bezeichner bestimmt,
welche Werte in der UDB-Datei verwendet werden. So überschreibt z.
B. /udf:RAS_Benutzer,Unsere_Firma.udb Einstellungen, die für den
Bezeichner RAS_Benutzer in der Datei Unsere_Firma.udb angegeben
sind. Ohne Angabe von UDB-Datei fordert Setup den Benutzer auf, eine
Diskette einzulegen, die die Datei $Unique$.udb enthält.
- /syspart:Laufwerk
- Gibt an, dass Sie Setup-Startdateien auf eine
Festplatte kopieren, die Festplatte als aktiv kennzeichnen und sie dann in
einen anderen Computer einbauen können. Wenn Sie diesen Computer booten,
startet er automatisch mit der nächsten Phase von Setup. Sie müssen den
Parameter /tempdrive immer zusammen mit dem Parameter /syspart verwenden.
- /checkupgradeonly
- Überprüft, ob der Computer für die Aktualisierung
auf Windows 2000 kompatibel ist. Für die Aktualisierung von Windows 95 oder
Windows 98 erstellt Setup im Windows-Installationsordner eine Berichtdatei
mit dem Namen Upgrade.txt. Für die Aktualisierung von Windows NT 3.51 oder
4.0 speichert Setup diesen Bericht in Winnt32.log im Installationsordner.
- /cmdcons
- Fügt dem Bildschirm für die Betriebssystemauswahl die Option
Wiederherstellungskonsole zum Reparieren einer fehlgeschlagenen Installation
hinzu. Diese wird nur im Anschluss an Setup verwendet.
- /m:Ordnername
- Gibt an, dass Setup Ersatzdateien von einer
alternativen Quelle kopiert. Weist Setup an, zuerst an der alternativen
Quelle zu suchen. Wenn dort Dateien vorhanden sind, werden diese anstelle
der Dateien auf dem Standardpfad verwendet.
- /makelocalsource
- Weist Setup an, alle Installationsquelldateien auf
Ihre lokale Festplatte zu kopieren. Verwenden Sie /makelocalsource beim
Installieren von einer CD, um Installationsdateien auch dann zur Verfügung
zu haben, wenn die CD im weiteren Installationsverlauf nicht mehr verfügbar
ist.
- /noreboot
- Weist Setup an, den Computer nicht neu zu starten, nachdem
winnt32 die Dateikopierphase abgeschlossen hat, damit Sie einen anderen
Befehl ausführen können.
Konvertieren in NTFS
Falls ein Laufwerk mit dem FAT Filesystem formatiert wurde kann es
nachträglich auf NTFS konvertiert werden. Hierzu wird der Befehl
convert genutzt. Falls das Systemlaufwerk
konvertiert werden soll, muß der Rechner noch einmal neu gestartet
werden. Die Syntax des Befehls lautet:
CONVERT Datenträger /FS:NTFS [/V]
Datenträger Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppelpunkt), den
Bereitstellungspunkt oder den Datenträgernamen an.
/FS:NTFS Gibt den Datenträger an, der in das NTFS-Format konvertiert
werden soll.
/V Ausführliches Anzeigeformat bei der Ausführung von CONVERT.
Die Konvertierung des Laufwerks erfolgt z.B. mit:
convert c: /FS:NTFS
Bootdiskette mit Netzwerkzugriff
Eine rudimentäre bootfähige Diskette kann mit den Befehlen format
oder sys erstellt werden:
Eine Bootdiskette für den Netzwerkzugriff kann unter Novell oder NT4
erfolgen. Hier wird das Zusammenstellen der Treiber durch Installation der
Netzwerk Clientsoftware erfolgen. Hier werden die
protokollspezifischen Treiber auf die Diskette kopiert. Die Treiber für die
Netzwerkkarte werden dann manuell auf die Diskette kopiert, und die
Bootdiskette entsprechend angepaßt.
- datei.dos
- Kartenspezifischer Treiber, der auf die Diskette kopiert wird.
- protocol.ini
- Muß systemspezifisch angepaßt werden. Die Beschreibung
hierfür findet sich in der Regel im Verzeichnis für den DOS NIC-Treiber.
- system.ini
- Wird zum Laden des Treibers angepaßt.
format (Parameter)
format
/s Systemdateien mitkopieren (wie sys a:)
/u
/q Quickformat
Der Serverdienst ist für Datei- und Druckeranfragen aus dem Netz zuständig.
Der Arbietsstationsdienst ist für die lokalen Datei- und Druckeranfragen
zuständig.
Ein
Logon Event ist ein Ereignis, daß auftritt, wenn über das
Netzwerk auf freigegebene Ressourcen zugegriffen wird. Dieses Ereignis
kann mitprotokolliert werden. Ein
Account Event ist dagegen ein
Ereignis, daß auftritt wenn sich jemand an einem Benutzeraccount
anmeldet.
Acitve Directory
Das Active Directory ist auf jedem Domänencontroller lokal in einer Datei
abgespeichert
(ntds/ntds.dit). Änderungen am Directory werden
zuerst lokal gespeichert und dann auf die anderen Rechner verteilt. Jede
Domäne hat ein eigenes AD (Active Directory).
ACE
Ein
Access Control Entry (deutsch Berechtigungseintrag) ist ein
Eintrag in der Systemdatenbank, in dem Informationen gespeichert werden, für
welchen Sicherheitsprincipal (z.B. einen Benutzer) Zugriffsrechte gewährt
oder verweigert werden, oder welche Zugriffsereignisse überwacht werden
sollen. Die ACEs eines Objektes werden zu einer geordneten Liste - der ACL
- zusammengefaßt.
Siehe auch
27.0.5
ACL
Die
Access Control List (deusch
Zugriffkontrolliste) legt die Berechtigugnen für jedes Objekt fest. Die
Sicherheitsbeschreibung eines Objektes besteht genau genommen aus einer ACL
für die Benutzer und Gruppen denen ein Zugriff gewährt wird (DACL
27.0.16), sowie aus einer ACL in der vermerkt ist, welche Zugriffe auf
das zugehörige Objekt überwacht werden sollen (SACL
27.0.56).
Siehe auch
27.0.4
ACPI
Advanced Configuration and Power Interface
Von Microsoft, Intel und Toshiba erstellte Spezifikation zur
Beschreibung definierter Schnittstellen zur Hardware um die Steuerung
von Plug-and-Play und Powermanagement zu vereinheitlichen. Das
Betriebsystem und die Hardware können hierüber systemnahe
Konfigurationsinformationen austauschen.
ADSI
Active Directory Services Interface
AGLP
Access Global Group Local Group Permissions
ALP
Accounts Access Local Group Permissions
ARC
Advanced Risc Computing (s.a.
26.3)
APM
Advanced Power Management
Dialogbox Ausführen (Run)
Im Startmenü befindet sich die Dialogbox
Ausführen (
Run)
mit der ein Programm, insbesondere ein Konsolenprogramm direkt aufgerufen
werden kann. Allerdings ist hier zu beachten, daß
interne
Befehle des Kommandozeileninterpreters (
cmd.exe) nicht direkt
aufgerufen werden können, sondern nur indem dieser explizit mit dem Schalter
/c und dem internen Befehl gestartet wird, wie z.B.:
cmd /c
start /low httpd.exe.
Backup Domänencontroller (BDC)
Der Backup Domänencontroller ist ein Konstrukt der NT 3.x/4 Domänenstruktur.
Er dient dazu, eine Kopie der Verzeichnisdatenbank mit allen
Domäneneinstellungen zu halten. An dieser Maschiene können keine
Eistellungen hinsichtlich der Domäne vorgenommen werden. Dieses darf nur auf
dem primären Domänencontroller durchgeführt werden. Der BDC gleicht sich in
regelmäßigen Abständen automatisch mit dem primären Domänencontroler ab. Um
einen BDC zu einem PDC hochzustufen, muß der PDC entfernt werden und der BDC
dann hochgestuft werden. Ein einfacher Memberserver kann nur durch
Neuinstallation mit entsprechender Konfiguration bei der Installation zu
einem BDC/PDC hochgestuft werden.
Die Benutzerprofile
sind in der Datei
ntuser.dat unter
Dokumente und Einstellungen je nach
User abgelegt. Das Profil wird erst geschrieben nachdem sich der User
an- und wieder abgemeldet hat. Falls diese Datei in
ntuser.man umbenannt wird, kann der User sein Profil nicht
mehr ändern.
CN
Der CN ist der Name für ein Objekt, das keine Organsiationseinheit (OU) und
auch keine Domänenkomponente (DC) ist. Letztendlich kennzeichnet er das
Objekt innerhalb der OU eindeutig.
DACL
Die
Discretional Access Control List gibt die Benutzer und Gruppen
an, denen der Zugriff auf das gehörige Objekt gewährt oder verweigert
wird.
Siehe auch ACL
27.0.5
Daemon
Unter Un*x-System Bezeichnung für Programm, welches im Hintergrund laufend
als Severdienst fungiert.
DC
Eine DC ist einen Komponente eines FQDM wie z.B.
com oder
de.
DDF
Data Decryption Field
Feld im Vorspann einer Datei im NT-Filesystem, in dem die Schlüssel
hinterlegt werden (s.a.
4.2.2).
displayName
Der
displayName ist der Name, der in das Feld ``vollständiger Name''
auf dem Blatt
Neues Objekt - User eingegeben wurde, bzw. unter der
Eigenschaft ``Anzeigename'' für ein Objekt angezeigt wird.
DRF
Data Recovery Field
Feld im Vorspann einer Datei im NT-Filesystem, in dem die Schlüssel für die
Datenwiederherstellung hinterlegt werden (s.a.
4.2.2).
DN
Der Distinguished Name gibt den Pfad zum Benutzerkonto im Verzeichnis an.
DNS
Domain Name System, Achtung! Ein DNS-Name darf keinen Unterstrich enthalten.
DNS
Desoxiribonukleinsäure, auch DNA (Desoxyribonucleinacid)
DHCP
Dynamic Host Configuration Protocol
Mit Hilfe eines DHCP-Servers werden IP Adressen automatisch im
Netzwerk verteilt. Ein Client, der eine Adresse anfordert schickt beim
Systemstart ein Paktet mit der Absenderadresse 0.0.0.0 an die
Adresse 255.255.255.255. Die Adresse 255.255.255.255
ist in jedem Netzwerksegment eine Broadcastadresse, die von jeder
Maschine im IP-Netz empfangen wird. Ein DHCP-Server der eine solche
Anfrage empfängt, teilt diesem Client eine IP-Adresse zu.
Daneben werden dem Client noch die
Adresse des Defaultgateway und eventuell die WINS-Serveradresse
(bei Windows-DHCP-Servern) mitgeteilt.
Falls die automatische Adresszuweisung in einem grouteten Netz
erfolgen soll, stellt sich das Problem, daß die Router Broadcasts
nicht in eine anderes Netzwerksegment übermitteln. Um die per
Broadcast erfolgenden DHCP-Anfragen an einen Router in einem anderen
Subnetz weiterzuleiten, müssen die zwischengeschalteten Router so
konfiguriert werden können, daß sie die Anfragen der DHCP-Clients
routen (RFC 1542). In einem größeren Netzwerk mit vielen
Segmenten würde diese Lösung allerdings einen erhebliche Netzlast in
jedem Segment erzeugen. Aus diesem Grunde wird hier oft ein DHCP
Relay Agent eingesetzt. Dieser ist in jedem Subnetz installiert, in
dem sich DCHP-Clients befinden. Er nimmt einen Broadcast eines Clients
entgegen und sendet ihn per Unicast direkt an den
DHCP-Server. Dieser erkennt, daß die Anfrage über einen Relay
Agent erfolgte und sendet die Antwort wiederum direkt an den Agent,
der sie an den DHCP-Client weiterleitet.
Das DHCP Protokoll bietet die Möglichkeit
verschiedenste Informationen an den Client zu übermitteln. Die zu
übermittelndne Optionen können auf dem DHCP-Server global oder für
einen Adressbereich zugewiesen werden. Auch hier besitzen
letztendlich die für eine Adresse oder einen Adressbereich
festgelegten Optionen Vorrang vor denen, die global definiert
wurden. Die Standard- Optionen sind im
RFC 2132
aufgeführt. Sie können noch durch Herstellerspezifische Optionen
ergänzt werden. In Windows Systemen werden häufig genutzt:
- Subnet-Mask
- Subnetzmaske des DHCP-Clients,
- Router
- IP-Adresse von einem oder mehreren Routern, die als
Gateway für den Client fungieren,
- DNS-Server
- IP-Adressen der zu benutzendne DNS-Server,
- Domain-Name
- Domain-Name des DHCP-Clients,
- WINS/NBNS-Server
- IP-Adressen von zu nutzenden WINS/NetBIOS-
Nameservern,
- WINS/NetBT-Knotentyp
- NetBIOS-Knotentyp für NetBIOS over
TCP/IP,
- NetBIOS Scope ID
- NetBIOS over TCP/IP Scope-ID
EAP
Das Extended Authentification Protocol ist eine Erweiterung des
Point-to-Point Protokolls (PPP). Es erlaubt Clients mit RAS-Verbindungen
eine (verschlüsselte) Authentifikation. Das Protokoll ist in RFC 2284
definiert.
einheitlicher Modus
Eine Domäne, die sich im
einheitlichen Modus (native mode) befindet,
kann nur W2K Domänencontroler enthalten. Falls sich in der Domäne noch NT4
(Backup-)Domänencontroller befinden, muß die Domäne im gemischten Modus
(mixed-mode) betrieben werden. Eine Domäne kann jeder Zeit in den
einheitlichen Modus überführt werden, allerdings ist ein zurückführen in den
gemischten Modus dann nicht mehr möglich.
EFS
Encrypted File System
(s.a.
4.2.2)
Gatewayservices
Die Gatewayservices (GSNW Gateway (and Client) Services for NetWare)
ermöglichen es einen W2K Server so zu konfigurieren, daß er als
Gateway zwischen den NetWare Servern und den Windows Clients fungiert.
Mit dieser Konfiguration benötigen die Clients keinen
NW Client
für den Zugriff auf die NetWare Ressourcen. Der Zugriff läuft immer
über den W2K Server. Allerdings müssen die User, die mit Hilfe der
Gatewayservices auf den NW-Server zugreifen sollen, zur Gruppe
NTGATEWAY gehören. Dieses beinhaltet den Nachteil, daß keine
differenzierte Rechteverwaltung der Novell-Seite möglich ist. Falls
die
Netware Server noch mit SPX/IPX kommunizieren, muß auf dem
W2K Server zusätzlich noch
NWLink, die MS
Implementierung des SPX/IPX Protokollstacks, installiert werden.
Zusätzlich wird noch die Installation von
NetBIOS over NWLink
empfohlen, um die Server direkt mit ihren Computername ansprechen zu
können.
Die Gateway-Services für Novell benötigen auf jeden Fall das NWLink
Protokoll, auch wenn der NetWare Server mit Hilfe von TCP/IP
kommuniziert.
globaler Katalog
Im globalen Katalog sind alle Ressourcen und User des gesamten Forrest mit
ihrer Domänenzugehörigkeit aufgeführt. Zugleich enthält er die
Zugriffsberechtigungen der Objekte. Er stellt so etwas wie eine
Index-Relation der Datenbank dar. Er ist in erster Linie dafür zuständig ein
bestimmtes Objekt eindeutig lokalisieren zu können. Der erste installierte
Domänencontroller ist der per Standard der Katalogserver. Es können jedoch
noch weitere Domänencontroller zu Katalogservern erklärt werden.
GPO
Group Policy Object, Gruppenrichtlinienobjekt
HCL
Hardware Compatibility List
Hot Swap
W2K ist in der Lage mit externen,
Hot Swap fähigen Geräten zu
arbeiten. Dieses sind in der Regel externe Geräte, die dem System im
laufenden Betrieb hinzugefügt oder entfernt werden können. Werden Hot
Swap Festplattenlaufwerke genutzt, sollten diese im Hot Swap Betrieb
neu eingelesen werden, um sicherzustellen, daß die internen Puffer auf
dem aktuellen Stand sind. Dieses erfolgt mit dem Menüpunkt
Festplatten neu einlesen (
Rescan Disks) in der
Computerverwaltungskonsole.
IIS
Internet Information Server, MS- Webserver, vergleichbar mit dem
Apache httpd Server.
Internet Connection Sharing (ICS)
Als
Internet Connection Sharing wird die Möglichkeit bezeichnet, ein
an einem lokalen Rechner angeschlossenes Modem (oder ISDN-Karte) im Netzwerk
anderen Rechnern zur Verfügung zu stellen.
IP-Adresszuweisung
Falls der Rechner keine IP-Adresse zugewiesen bekommen hat, stellt er
selbstständig eine Adresse im Adressraum
169.254.xxx.xxx ein.
Zur Sicherung der Datenauthentizität (Erkennen von Änderungen, Verhindern
von Änderungen) auf dem Transportweg, sowie zur Verschlüsselung von Daten
auf dem Transportweg bietet sich die Nutzung von IPSec an. IPSec sitzt auf
der IP-Schicht des Protokollstapels und arbeitet für die darüberliegenden
Protokollschichten vollkommen transparent. Zur Nutzung von IPSec müssen die
darüberliegenden Anwendungen also nicht speziell angepaßt werden (wie dieses
z.B. bei SSL notwendig ist).
Mit Hilfe von IPSec kann ein gesicherter Tunnel zwischen zwei Rechnern
aufgebaut werden. Hier können sich die an der Übertragung beteiligten
Partner gegenseitig authentifizieren (AH Authentication Header). Die
Verbindung kann darüber hinaus die Authentizität der übermittelten
Datenpakete gewährleisten, und bietet eine Verschlüsselung der Daten auf dem
Übertragungsweg an (EPS Encapsulating Security Payloads).
Die Konfiguration eines sicheren Tunnels kann auf zwei verschiedene Arten
durchgeführt werden.
Das
Layer Two Tunneling Protocol ist wie der Name schon sagt auf der
zweiten Netzwerkschicht ansetzendes Protokoll zum Aufbau einer
Punkt-zu-Punkt Verbindung über ein Netzwerk. L2TP ist in RFC 2661
beschrieben und geht auf letztendlich auf ein Protokoll der Firma Cisco
zurück. Die Verschlüsselung der Daten erfolgt hier mittels IPSec.
Liegt auf der Verbindungsschicht und kann daher unterhalb beliebiger
Transportprotokollen wie IP oder Frame Relay genutzt werden. Die einzige
Voraussetzung für den Einsatz von L2TP ist daß die in den Schichten
unterhalb von L2TP liegenden Protokolle paketorientierten Punkt-zu-Punkt-
Netzwerkverkehr ermöglichen. Hierfür müssen entweder spezielle Router
eingesetzt werden, die zu L2TP kompatibel sind, oder es muß eine
Einwahlverbindung aufgebaut werden.(?) L2TP bietet selbst eine optionale
Header-Komprimierung an.
Beim Aufbau eines VPN mit L2TP/IPSec wird der Tunnel direkt zwischen den
beiden Endpunkten der Kommunikation aufgebaut, so daß an dieser Stelle auch
eine Benutzerauthentifizierung erfolgen kann.
Im IPSec Tunnelmodus wird eine Punkt-zu-Punkt Verbindung auf IP-Ebene
aufgebaut. Hier werden die Daten mit Hilfe von ESP (Encapsulated Security
Payloads) verschlüsselt. Ein IPSec- Tunnel kann zwischen zwei beliebigen
Servermaschinen aufgebaut werden und hier an bestimmte TCP- Ports gebunden
werden. Somit läßt sich ein transparenter VPN Tunnel über ein unsicheres
Netzwerk aufbauen.
Der IPSec Tunnelmodus ermöglicht eine Authentifizierung der beiden an der
Kommunikation beteiligten Rechner an. Eine gegenseitige Authentifizierung
der Benutzer ist hier nicht möglich.
Kerberos
Von Windows 2000 per default genutztes Authentifizierungsprotokoll im
Netzwerk. Der Kerberos Authentifizierungsmechanismus arbeitet mit
verschlüsselten Sitztungsschlüsseln, mit deren Hilfe sich der
jeweilige Client gegenüber dem einzelnen Serverdienst authentifiziert.
Zwischen Client und Server wird ein sogenanntes Schlüsselverteilungscenter
(Key Distribution Center KDC) installiert, welches einen
verschlüsselten Schlüssel für die jeweilige Sitzung erstellt und dem
Client und Server gleichermaßen vertrauen.
KDC (Key Distribution Center)
Ein
KDC ist ein Schlüsselverteilungscenter für die
Kerberos-Authentifizierung. Von diesem wird das Sitzungsticket ausgestellt.
Unter W2K dient der Domänencontroller als KDC.
Lightweight Directory Access Protocol
Line Printer Daemon
Druckservice auf UN*X Systemen.
MTBF
Mean Time Between Failure, durchschnittliche Betriebszeit (in h) bis ein
Gerät ausfällt.
NAT
Die Technik des Network Address Translation (NAT) bietet die
Möglichkeit, die IP-Adressen eines Teilnetzes auf einer einzigen
anderen IP-Adresse abzubilden. Hiermit läßt sich z.B. ein privates
Netzwerk an das Internet anschließen, wobei die Rechner im privaten
Netzwerk mit IP-Adressen aus den privaten Adressbereichen arbeiten
können. NAT funktioniert so, daß die Kombinationen interne IP-Adresse
/ Sendeport auf einem Port des NAT-Rechners abgebildet werden, der
dann eine Verbindung mit dem entfernten Host aufnimmt.
Ein NAT-Rechner wird auch als
transparenter Proxy bezeichnet. (?)
NAT kann als Dynamic NAT arbeiten, bei der eine n:1
Zuordnung zwischen den privaten IP-Adressen (n) und der
offizell zugeteilten IP-Adresse (1) erfolgt. Gleichfalls kann
eine n:m Zuordnung erfolgen (Static NAT), bei der die
Adressen des internen Netzes auf mehreren offiziellen Adressen
abgebildet werden.
NWLink
NWLink muß auf den Clients für die Nutzung von Novell-Diensten in
MS-Netzwerken installiert werden. Nwlink unterstützt Schnittstellen zu
Socket und zu NetBIOS. Hier werden die Systemaufrufe von Windows in
entsprechende Aufrufe der Novell Netzwerk API umgesetzt.
Für die Nutzung in IPX-Netzwerken muß noch das
IPX-Protokoll installiert werden und an die Netzwerkkarte gebunden werden.
organisatorische Einheiten
Die Domänenstruktur kann zusätzlich mit Hilfe von organisatorischen
Einheiten unterteilt werden. Die Strukturierung sollte möglichst die
Firmenstruktur abbilden. Hierdurch wird die Domänenstruktur für den User
vollkommen transparent.
Innerhalb der einzelnen OU können die Ressourcen abgebildet werden.
OS
Operating System (Betriebsystem)
OSPF
Das Open Shortest Path First (OSPF) Protokoll ist eines der
Protokolle, die das dynamische Routing unter IP ermöglichen (s.a.
27.0.54). Hier tauscht der jeweilige Router mit benachbarten
Routern Informationen über den Status seiner Verbindungen zu anderen
Netzen aus. Sobald sich die Routen eines Routers ändern, werden diese
Informationen an die benachbarten Router weitergegeben. Dieses
Protokoll ist also gut geeignet, wenn die Routingtabellen in kleineren
Netzen mit möglichst geringer Verzögerung aktualisert werden sollen,
wie es z.B. bei einem Router mit einer Dial-up Verbindung notwendig
ist. Für Dial-on-Demand Verbindungen wird das OSPF Protokoll unter W2K
allerdings nur unterstützt, wenn diese Verbindungen persistent
gehalten werden, also immer nur eine Verbindung zum gleichen Subnetz
aufgebaut wird. Das OSFP-Protokoll ist im RFC 2328 beschrieben.
Es ist vor allem zum Einsatz in großen Netzwerken geeignet.
PPTP
Das
Point-to-Point Tunneling Protocol bietet die Möglichkeit der
Verschlüsselung einer Verbindung auf der PPP-Ebene. Es setzt im Gegensatz zu
L2TP (siehe auch
27.0.36) IP als Netzwerkprotkoll voraus und bietet
keinerlei Möglichkeit der gegenseitigen Authentifizierung. PPTP bietet die
Möglichkeit, einen Tunnel zu Maschinen aufzubauen, die temporär per NAT an
das Netz angeschlossen sind.
Falls eine VPN- Verbindung (s. 27.0.68) Router passieren soll, die kein
L2TP unterstützen, oder ein verschlüsselter Kanal zu Rechnern mit
Windows NT 4.0 oder Windows 98 aufgebaut werden soll ist die Nutzung von
PPTP zwingend erforderlich. Die älteren Microsoft Betriebssysteme
unterstützen kein IPSec.
Principalname
Der
Pricipalname (Prinzipalname) ist volle Name eines Users in Form
einer SMTP Adresse, wie z.B.
adminstrator@bog.local.
PXE
Pre Boot Execution Environment z. Booten über das Netzwerk
PWS
Peer Web Server, Webserver für kleiner Intranets
Quotas
Mit Hilfe der Disk-Quotas läßt sich die
maximal zu speichernde Datenmenge
pro Benutzer und
pro
Volume(?)/Partition einstellen. Zu beachten ist hier, daß zur
Berechnung der Quotas die
unkomprimierte Größe einer Datei
herangezogen wird. Eine Komprimierung auf Filesystemebene ermöglicht
also keine größere zu speichernde Datenmenge (s.a.
4.2.1). Ebenso werden die Dateien des Benutzers im
``Papierkorb'' (Recycle Bin) mit zur Berechnung herangezogen, so daß
bei Überschreiten der Quotas zuerst einmal der Papierkorb geleert
werden sollte.
RDP
Remote Desktop Protocol
RIP
Das Routing Information Protocol (RIP) ist ein Protokoll um das
dynamische Routing zu ermöglichen. Hier sendet jeder RIP- Router in
regelmäßigen Abständen (30 Sekunden, eventuell auch wenn eine Änderung
vorliegt), Informationen darüber welche Netzwerke über ihn erreichbar
sind, an andere Router. Mit Hilfe dieser Technik wird ein relaiv
zuverlässiges Routing ermöglicht, da die Informationen vor allen in
kleinen Netzen ziemlich schnell im ganzen Netz aktualisiert werden.
RIP liegt in zwei Versionen vor, die sich u.a. in der Technik des
Informationsaustausches unterscheiden. RIPv1 arbeitet zur Weitergabe
seiner Routing-Informationen mit Broadcasts, was in größeren Netzen
eine nicht unerhebliche Netzlast erzeugt, hier also nicht unbedingt
geeignet ist. RIPv2 dagegen spricht die anderen Router direkt per
Mulitcast an. Allerdings wird bei größeren Netzen auch hier eine
gewisse Netzlast erzeugt, da eine größere Anzahl von Routern erreicht
werden muß.
Die RIP Protokolle sind vor allem in kleineren Netzen und für nicht
persistente Dial-Up Verbindungen gut geeignet, da die Informationen
gezielt ausgetauscht werden. RIP sollte nicht eingesetzt werden, wenn
die Routingeinträge möglichst zeitnah aktuell gehalten werden müssen,
da die Informationen eine gewisse Zeit benötigen, bis sie repliziert
werden.
RPC
Remote Procedure Call
SACL
Die
System Access Control List gibt an, welche Zugriffe auf das
zugehörige Objekt überwacht werden sollen.
Sihe auch ACL
27.0.5
samAccountName
Der
samAccountName ist der Benuzteranmeldename, wie er unter Windows
NT 3.5x/4.0 genutzt wurde. Es ist also der UPN (s.a.
27.0.64)
ohne das Suffix nach dem ``@''
SID
Security Identifier
Ein Security Identifier ist eine interne Kennung für ein Objket
(z.B. Benutzer, Gruppe, ...). Er kennzeichnet ein Objekt eindeutig. Wird das
zuehörige Objekt gelöscht, wird auch der SID unwiederruflich entfernt.
SMB
Server Message Block
SMS
System Management Server
start (interner Befehl)
Der interne Befehl
start startet ein Programm in einem neuen
Fenster. Für dieses Programm kann z.B. der Titel oder die Prozeßpriorität
(z.B.: /NORMAL, /HIGH, /REALTIME) eingestellt werden. Der Befehl wird häufig
in Batch-Scripten benutzt, um ein Programm im Hintergrund auszführen, so daß
nicht auf die Beendigung des Programmes gewartet werden soll.
UNC
Universal Naming Convention
URL
Uniform Ressource Locator (z.B. http://www.servername.com)
UPN (userPrincipalName)
Der
User Principal Name (UPN) ist der Anmeldename, der für die
Anmeldung am Windows 2000 Netzwerk verwendet werden kann. Ein UPN besteht
aus einem Präfix und einem Suffix, die durch das @ Symbol getrennt werden.
Das Präfix ist der Benutzername während das Suffix die Stammdomäne dieses
Benutzers ist (Bsp.: foo@bar.baz.com). Die Anmeldung kann nun erfolgen, ohne
daß im entsprechenden Feld eine Domäne angegeben wird. Bei Eingabe eines
``@'' im Feld ``Benutzername'' des Anmeldefensters wird das Feld ``Domäne''
automatisch abgeblendet und für Eingaben gesperrt. Der UPN ist im gesamten
AD eindeutig; er ändert sich nicht wenn ein Benutzerkonto in eine andere
Domäne verschoben wird. Aufgrund des speziellen Formates kann sich ein User
mit seiner Email-Adresse am Netzwerk anmelden.
userAccountControl
Mitm dem userAccountControl werden die Eigenschaften eines Benutzerkontos
eingestellt. Für den Import einer ASCII-Datei mit Einstellungen wird hier
z.B. der Wert
512 für ein aktiviertes Konto,
514 für ein
deaktiviertes Konto eingestellt.
Verwaltungsprogramme
Um auf einer W2K Workstation die Verwaltung der Domäne durchführen zu können
werden hier die Verwaltungsprogramme (Start/Programme/Verwaltung) benötigt.
Diese Programme werden von der Installations-CD von
I386/Adminpak.msi installiert.
Vertrauensstellungen!transitive
Die Domänenstruktur unter W2K sieht
transitive Vertrauensstellungen
vor. Transitive Vertrauensstellungen gelten implizit (oder indirekt)
zwischen einzelnen Domäenen, so daß alle Domänen in einer Struktur einander
vertrauen, ohne daß explizit für jedes Paar eine Vertrauensstellung
eingerichtet werden muß.
Virtual Private Network (VPN)
Ein
Virtal Private Network ist eine verschlüsselte Verbindung
zwischen zwei Hosts oder Netzwerken über einen unsicheren Kanal, wie
z.B. das Internet. Unter W2K wird der verschlüsselte Tunnel mit den
Protokoll PPTP (Point to Point Tunnelin Protocol) oder mit L2TP (Layer
Two Tunneling Protocol) aufgebaut. Diese Protokolle werden automatisch
installiert, falls bei der Installation von RRAS VPN-Ports erstellt
werden sollen.
Windows Update
Mit Hilfe der Website von
Windows Update kann das System
dahingehend überprüft werden, ob Treiber, aktuelle Patches oder
andere Komponenten aktualisiert werden sollten.
WINS
Windows Internet Naming Service
Wins ordnet IP-Adressen NetBIOS Namen zu.
Ein Wins-Proxy wird für Clients benötigt, die ihre Namensauflösung
nicht über einen Wins-Server durchführen können. Dieses sind Clients,
die die Namensauflösung
nur über einen Broadcast durchführen
können.
Fußnoten
- ... wird26.1
- Die Angaben gelten auch für NT4
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